SV Nienhagen - Volleyball
Verein | Badminton | Fußball | Gymnastik, Fitness, Dance & Turnen | Judo | Kanu | Leichtathletik | Schwimmen & Triathlon | Tanzen | Tennis | Volleyball
Abteilung: Volleyball! Auf unserer Homepage erfahrt Ihr alles Wissenwerte aus unserem Vereinsleben und erhaltet viele Informationen rund um den Volleyball-Sport. Natürlich sind wir auch für Anregungen und Informationen sehr dankbar.
Infofenster
Unsere nächsten Termine
20.01.19 - 20.01.19 **HEIMSPIEL** SV Nienhagen vs MTV Salzgitter (11 Uhr)
20.01.19 - 20.01.19 **HEIMSPIEL** SV Nienhagen vs BTS Neustadt (ca. 13 Uhr)
26.01.19 - 26.01.19 SG Karlshöfen/Gnarrenburg vs SV Nienhagen (15 Uhr)
10.02.19 - 10.02.19 ASC 46 Göttingen vs SV Nienhagen (ca. 13 Uhr)
[ mehr ]
Happy new year 2019
Die Damen des SV Nienhagen wünschen allen Freunden, Fans, Unterstützern und Volleyballern ein verletzungsfreies und erfolgreiches neues Jahr 2019!
Diesel läuft zu spät warm

Ausgerechnet im letzten Spiel des Jahres hat es die Damen des SV Nienhagen erwischt. Der Volleyball-Oberligist kassierte seine erste Saisonniederlage.

Rolf Wagner kennt seine Mädels bestens. „Wir sind wie ein Diesel – wir müssen uns immer erst warmspielen“, hatte der Trainer des Volleyball-Oberligisten SV Nienhagen vor der Auswärtspartie beim TSV Bremen 1860 geäußert. Wie richtig er mit dieser Analyse lag, sollte der erfahrene Coach beim letzten Auftritt dieses Jahres erfahren. Denn die Nienhägerinnen kamen in der Tat erst viel zu spät in die Gänge, verloren die ersten beiden Sätze und am Ende das komplette Spiel mit 2:3. „Wir hatten Bremen am Anfang nichts entgegenzusetzen und die Sätze verdient verloren. Unterm Strich geht der Bremer Sieg somit auch in Ordnung, weil wir unsere Leistung auch im Entscheidungssatz nicht abgerufen haben“, meinte Wagner nach der ersten Saisonniederlage überhaupt.

Der Diesel lief zu spät warm. Die ersten beiden Durchgänge gingen jeweils mit 25:19 an die Gastgeber. Nach und nach kam dann aber das SVN-Triebwerk auf Touren. Den dritten Satz gewannen die Wagner-Schützlinge mit 25:20, den vierten sogar deutlich mit 25:14. „Da waren wir voll da. Leider haben wir diese Form aber nicht in den fünften Satz rüberretten können“, erklärt Wagner. Der Nienhäger Motor geriet ins Stottern, am Ende ging dem stark ersatzgeschwächten Team (vier wichtige Spielerinnen waren nicht dabei) der Sprit aus. „Man hat schon gemerkt, dass uns durch die Ausfälle gewisse Automatismen gefehlt haben. Wir haben uns einfach zu viele Fehler und Missverständnisse geleistet. Immerhin haben wir noch einen Punkt geholt“, schildert Wagner.

Der Abstand zum Spitzenreiter TG 1860 Münden beträgt fünf Punkte – der SVN hat allerdings auch drei Partien weniger absolviert. „Das Tabellenbild ist leider schief, wir hinken den anderen Teams ständig hinterher. Natürlich wollen wir unseren Meistertitel aus dem Vorjahr verteidigen. Wenn wir unter den ersten Drei landen, ist alles schick“, meint Wagner. Dafür muss der Dieselmotor aber noch einmal getunt werden.

SV Nienhagen: Gehrke, Dreppenstedt, Rössing, Behrendt, Elflein, Schulz, Stilke, Görlich, Möhle, Pascale Schneeweiss, Lorenz, Wagner.

© Cellesche Zeitung (online): Montag, 24. Dezember 2018
BTS Neustadt ist kein Stolperstein für Nienhagen

Die Oberliga-Volleyballerinnen des SV Nienhagen bleiben auch im siebten Spiel in Folge unbesiegt: Bei BTS Neustadt in Bremen gewann SVN mit 3:0.

„Ich kann mich nicht erinnern, mit einer Mannschaft jemals sieben Siege in Folge geschafft zu haben.“ Aus den Worten von Rolf Wagner klingt jede Menge Anerkennung. Das Lob aus dem Mund ihres Trainers haben sich die Volleyballerinnen des SV Nienhagen aber auch redlich verdient: Die Auswärtsaufgabe bei BTS Neustadt haben seine Spielerinnen beim 3:0 (25:16, 25:23, 25:19)-Sieg tadellos gelöst.

Damit bleibt Nienhagen in dieser Saison nicht nur ungeschlagen, sondern rückt als Dritter mit vier Spielen Rückstand auch dem Führungsduo Münden und Göttingen immer dichter auf die Pelle. „Beim Blick auf die Tabelle muss ich mich selbst kneifen. Das ist fast schon unheimlich“, gibt Wagner zu. Zwar ist man beim amtierenden Oberliga-Meister schon länger erfolgsverwöhnt, „aber diese Quote übertrifft bislang sogar unsere letztjährige Meistersaison“, weiß der 58-Jährige.

Wagner mit glücklichem Wechselhändchen im zweiten Satz

Der erste Satz beim Bremer Stadtteilklub war eine einseitige Angelegenheit. „Da haben wir nicht viel zugelassen“, so Wagner. Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber auf, führten mit 21:17. Doch Wagner hatte ein glückliches Händchen, wechselte die erfahrene Claudia Lütjens ein – das brachte Sicherheit in die Nienhäger Annahme und belebte das Angriffsspiel. „Das war erst ihr vierter Saisoneinsatz. Aber wenn wir sie brauchen, ist sie da. Eine enorme Leistung“, freute sich der Coach. Sein Team glich zum 22:22 aus und drehte den Satz zu seinen Gunsten.

Im dritten Satz hielt der Tabellenachte aus der Hansestadt gut mit, der glatte Sieg der Nienhägerinnen nach einer guten Stunde war aber zu keiner Zeit in Gefahr. Dabei schätzt Wagner die Neustädterinnen stärker ein, als es ihr derzeitiger Ligarang aussagt. „Die stehen zu unrecht so weit unten“, meint Wagner. Wie zum Beweis hatte BTS Neustadt direkt vor der Partie gegen Nienhagen gegen MTV Salzgitter recht ungefährdet mit 3:1 gewonnen.

Lütjens, Elflein und Stilke ragen bei Nienhagen heraus

Doch die Gäste aus dem Landkreis Celle ließen sich davon nicht irritieren. „Meine Mannschaft funktioniert derzeit wie geschmiert und lässt sich auch von Ausfällen nicht aus der Bahn werfen“, nennt der Trainer einen Grund für die Erfolgsserie. Auch in Bremen trat Nienhagen mit nur zehn Spielerinnen an. „Aber egal, wer da aufs Parkett springt, wir präsentieren uns immer als Einheit.“

Neben Lütjens ragte bei Nienhagen auch Zuspielerin Carina Elflein heraus. „Ein Topspiel von ihr. Sie hat die Außenangreiferinnen perfekt ins Spiel gebracht und auch noch selbst viele Punkte gemacht“, fand Wagner lobende Worte. Und auch die Leistung von Stephanie Stilke hob der Coach hervor: „Sie ist der Garant dafür, dass es läuft. Steffi führt ihre Mädels auf dem Spielfeld an, da brauche ich als Trainer von außen kaum einzugreifen.“ Und wenn doch, dann ist es auch noch von Erfolg gekrönt.

SV Nienhagen: Behrendt, Przybyla, K. Rössing, V. Rössing, Pia Schneeweiss, Elflein, Schulz, Stilke, Lorenz, Lütjens.

© Cellesche Zeitung: Dienstag, 18. Dezember 2018