Was heißt Judo?
Der sanfte Weg, der weiche Weg.
Was ist Tori und Uke?
Tori ist der "Werfende" und Uke ist der "Fallende".
Was ist der Zweck des Judosports?
Den Charakter, den Geist und den Körper zu entwickeln.
Was sind die Prinzipien des Judo?
Das Prinzip der maximalen, wirksamen Anwendung der Kraft (seiryoku zenyo) und der wechselseitigen Glückseligkeit (jita kyoei).
Woher stammt Judo?
Judo stammt von der traditionellen Selbstverteidigungsart Jujutsu aus Japan ab.
Wann und wo begann die Geschichte des Judo?
Die erste offizielle Judoschule, das Kodokan, wurde 1882 von Jigoro Kano (1860 - 1938) in Tokyo, Japan, eröffnet.
Was ist der Unterschied zwischen Jujutsu und Judo?
Der Gründer des Judo sagt dazu: "Ich betrachte das Jujutsu als die Kunst oder Praxis der wirksamsten Anwendung der geistigen und körperlichen Energie und das Judo als den Weg und das Prinzip dieser Anwendung." Dazu entfernte Kano aus dem Jujutsu alle gefährlichen Schläge und Tritte um so einen Kampf zwischen Freunden ohne die Entstehung von Verletzungen zu ermöglichen.
Was sind die Haupttechniken im Judo?
Wurftechniken (Nage-Waza), Bodentechniken (Katame-Waza), Schlagtechniken (Atemi-Waza), Wiederbelebung (Kuatsu). Die Schlag- und Widerbelebungstechniken werden nur in der Selbstverteidigung trainiert.
Was muss ein jeder Anfänger lernen?
Als erstes muss ein Anfänger lernen zu fallen (Ukemi), die Regeln und die Höflichkeit zu beachten.
Was sind die Wirkprinzipien des Judo?
Die Wirkprinzipien des Judo sind selbst das Gleichgewicht zu halten und das des Gegners zu brechen und die Kraft des Gegners durch Nachgeben für sich zu nutzen und aus seinen Schwächen Vorteil zu ziehen. Durch den richtigen Krafteinsatz im richtigen Augenblick mit der richtigen Geschwindigkeit ist es möglich, die aktuelle Situation auszunutzen.
Welche Arten von Wurftechniken im Judo gibt es?
Handwürfe (Te-Waza), Hüftwürfe (Koshi-Waza), Fußwürfe (Ashi-Waza), Opferwürfe auf den Rücken (Ma-Sutemi-Waza), Opferwürfe auf die Seite (Yoko-Sutemi-Waza)
Wann wurde Judo olympische Sportart?
1964 für Männer und 1992 für Frauen.
Welche Arten von Bodentechniken im Judo gibt es?
Festhalten (Osae-Waza), Würgen (Jime-Waza), Armhebel und -schlüssel (Kansetsu-Waza)
Welche Grundtrainingsmethoden gibt es?
Kata: Ausführung einer vordefinierten Wurffolge ohne Widerstand des Partners, bei der es auf die Exaktheit der Techniken ankommt
Uchi Komi: mehrfache nacheinander folgende Übung einer Technik
Randori: freier Kampf
Shiai: Wettkampf
Uchi Komi: mehrfache nacheinander folgende Übung einer Technik
Randori: freier Kampf
Shiai: Wettkampf
Wie heißt der Schiedsrichter und die Kämpfer im Judo?
Der Schiedsrichter wird Shimbam genannt, die Kontrahenten werden Aka (rot) und Shiro (weiß) nach den zusätzlich im Wettkampf umgebundenen Gürteln genannt.